UPC-Übernahme geplatzt

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Die geplante Übernahme von UPC Schweiz durch die Sunrise ist kurz vor der entsprechenden Generalversammlung geplatzt. Der Widerstand der Aktionäre gegen den Kauf war zu gross. Eine deutliche Mehrheit der Aktionäre, die sich für die GV registriert hätten die Kapitalerhöhung zur Finanzierung des 6,3-Mrd.-Fr.-Kaufs nicht unterstützt, schreibt Sunrise in einer Mitteilung. Widerstand leistete insbesondere der grösste Sunrise-Einzelaktionär, Freenet. Die deutsche Telekomfirma hält knapp 25% an Sunrise. Damit bleibt im Schweizer Telekommunikationsmarkt alles beim Alten – vorläufig, denn die UPC-Muttergesellschaft Liberty Global will nach wie vor verkaufen.

Quelle: NZZ