Coop

Branche: 
Detailhandel
Besitzer: 
Genossenschaft
Besitzland: 
Schweiz
Unternehmen: 
Coop Genossenschaft
Thiersteinerallee 12
Postfach 2550
CH
4002
Basel
+41 (0)61 336 66 66
Slogan: 
Für mich und dich.
Markengeschichte: 

1890 wird der Verband der Schweizerischen Konsumvereine (VSK) in Olten gegründet. Es sind 27 Vereine bei der Gründung vertreten, 5 davon geben sofort den Beitritt bekannt.

Auf Jahresende 1890 hat der Verband 43 Mitgliedervereine. 1893 wird der Verband in eine Genossenschaft umgewandelt. 1897 tritt die Genossenschaft dem Internationalen Genossenschaftsbund bei.

Ab 1902 wird das \"Genossenschaftliche Volksblatt\" herausgegeben (heute: \"Coop-Zeitung\"). Kontinuierlich werden Lagerhallen, Laboratorien, Verwaltungsliegenschaften usw. erworben. 1909 wird die \"Versicherungsanstalt schweizerischer Konsumvereine\" (VASK), heute \"Coop-Personalversicherung\" (CPV), geschaffen.

Coop richtet eine eigene Druckerei ein, kauft eine Schuhfabrik, bildet die Bankabteilung des VSK und weiter werden zahlreiche Fusionen vollzogen und landwirtschaftliche Güter gekauft.

1917 wird die \"Schweizerische Volksfürsorge\" gegründet. Die Volksversicherung wird 1942 zur \"Coop Lebensversicherungs-Genossenschaft\". Laufend werden weitere Fusionen und Teilbereiche gebildet (bspw. Frauenbund, 1922). 1942 wird die \"Patenschaft Coop\" gegründet zur Unterstützung der Bergbevölkerung.

1948 wird der erste Selbstbedienungsladen an der Stauffacherstrasse durch den Lebensmittelverein Zürich (LVZ) gegründet. 1950 zählt die Genossenschaft 572 Mitgliedsgenossenschaften. 1960 sind es bereits 3320 Verkaufsstellen, die die Genossenschaft unterhält.

Das Coop-Signet wird eingeführt (1960).

1969 werden Fusionspläne erstellt und umgesetzt. Anstatt über 500 Genossenschaften sollen diese auf 30-40 reduziert werden. Auch plant die Genossenschaft ein rationelleres Verkaufsstellennetz, zentrale Bearbeitung, Logistik usw. Aus dem VSK wird im Zuge dieser Pläne die \"Coop Schweiz\".

1979 wird der \"Coop Konsumentendienst\" gegründet. Diverse Fusionen und Einkäufe werden getätigt. 1984 Schaffung des Bau-Centers, 1985 des Blumencenters. 1988 Einführung der Biermarke Tell. 1989 Einführung der ökologischen Marktleistung \"Coop-Oecoplan\". 1992 Einführung der Cooperacion/Max Havelaar-Produkte. Vertrag über Zusammenarbeit zwischen \"Interdiscount\" und Coop. 1993 wird die \"Naturaplan\"  und \"Naturaline\"-Linie eingeführt.

1994 wird die Genossenschaftliche Zentralbank in \"Coop Bank\" umbenennt. Coop beteiligt sich an der \"Import\" Parfümerie und übernimmt die \"TopTip\"-Möbelmärkte. Weiter übernimmt Coop die Unternehmung \"Steinfels\" und nennt diese neu \"Steinfels Cleaning Systems\".

1996 beschliesst der Verwaltungsrat neue Führungsstrukturen. An Stelle einer Kollegialbehörde tritt eine Geschäftsleitung mit einem weisungsberechtigten Vorsitzenden (CEO). Weiter erwirbt Coop 1996 das gesamte Inlandgeschäft des Interdiscount.

1998 wird der \"Billi Discount\" an Denner sowie das \"Käsezentrum Kirchberg\" an \"Emmi\" verkauft. 1999 wird die \"Arni AG\" an \"Kambly SA\" verkauft. Weiter fusioniert Coop mit \"Swissmill\" und \"Panofina\". \"Coop Tele\" und \"Freiburger Allgemeine\" fusionieren per 2000. Sie werden organisatorisch in der \"Coop Leben\" zusammengefasst. Neu treten alle drei Unternehmen gemeinsam unter dem Namen \"Coop Versicherung\" am Markt auf. Mehrheitsbeteiligung an der Bank Coop wird der Basler Kantonalbank übertragen.

Weiter wird 2000 die Coop Supercard eingeführt. Auch wird die erste \"Coop Vitality\"-Filiale und der erste \"Coop Pronto\"-Shop eröffnet. Eine erste Internetverkaufsplatform, die \"Galerie du Vin\", wird lanciert.

2002 werden alle Coop-Supermärkte mit dem neuen Logo ausgestattet. 2002 übernimmt Coop die Warenhauskette \"EPA\". Kommerziell erfolgreiche EPA-Filialen werden bis 2004 umgestaltet und als \"Coop City\"-Warenhäuser weitergeführt.

Weiter startet 2002 die Frischconvenience-Einführung in Zusammenarbeit mit Betty Bossi. Das Fernsehmagazin \"Telescoop\" wird erstmals ausgestrahlt. Coop lanciert 2004 die Dauertiefstpreislinie \"Prix Garantie\". In Kooperation mit \"Weight Watchers\" bringt Coop ein stetig grösseres Sortiment an fett-, zucker- und kalorienreduzierten Lebensmitteln zum Verkauf. Weiter wird die Linie \"Fine Food\" als Gourmetlinie auf den Markt gebracht.

2006 wird das Schmuckunternehmen \"Christ\" von Coop gekauft. Durch die Zusammenfassung des bisherigen Online-Supermarktes und des Coop Wineshops entsteht mit \"coop@home\" das grösste Online-Angebot der Schweiz. In Zusammenarbeit mit \"Slow Food\" entsteht ein weiteres Segment mit nachhaltigen Produkten. Unter dem Label \"Pro Montagna\" verkauft Coop Fleisch- und Milchprodukte, die aus den Schweizer Bergen kommen und auch dort verarbeitet werden.

Mit \"JaMaDu\" bringt Coop eine Sortimentslinie mit gesunden Lebensmitteln für Kinder auf den Markt. Die Produkte werden von einer Kinderjury beurteilt. Weiter übernimmt Coop 2007 die \"FUST AG\". 2008 übernimmt Coop die \"Carefour\"-Filialen in der Schweiz, welche in Coop Megastores umgewandelt werden.

Coop fasst den Beschluss in 15 Jahren CO2-neutral zu sein. Fester Bestandteil dieser Vision ist das Vorhaben, bis Ende 2012 alle Produkte aus biologisch produzierter Baumwolle von Coop-Naturaline CO2-neutral herzustellen. Mit \"PlanB\" bringt Coop 2008 eine Produktlinie mit feinen Mahlzeiten, Snacks und Getränken speziell für die junge Generation auf den Markt.

Quelle: www.coop.ch

 

 

 

Gründungsjahr: 
1890
Produkte: 
Warenhaus, Detailhandel, Lebensmittel, Nahrungsmittel, Essen, Alkohol, Getränke, Haushalt